Alkoholkonsum von jungen Menschen
Fortbildung der Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz und
Präventiven Jugendschutzes, Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main
Die Veranstaltung richtet sich an Multiplikatoren der Sozial- und Bildungsarbeit und weitere Interessierte.
am: 17.September 2010
von: 09.00 - ca. 16.00 Uhr
im: Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße 241-249,
60320 Frankfurt, Raum A001
In Frankfurt wurden laut dem Bundesmodellprojekt „Hart am Limit - HaLT in Frankfurt“ im Jahr 2008 insgesamt 61 Alkoholvergiftungen registriert, davon 34 Mädchen und 27 Jungs. Der aktuelle Stand vom Ende 2009 sind 29 Einlieferungen aufgrund Alkoholintoxikationen, hierbei handelte es sich um 15 Jungs und 14 Mädchen. Diese Angaben beziehen sich lediglich auf Daten vom Bürgerhospital, das als Kooperationspartner mit dem Bundesmodellprojekt zusammenarbeitet. Die Dunkelziffer des exzessiven Alkoholkonsums ist vermutlich sehr hoch, da Erwachsene nur in äußersten Extremfällen von Kindern und Jugendlichen mit einbezogen werden. „Der Absturz ist das Ziel“, so die Aussagen. Die Medien berichten immer wieder über die verschiedenen Exzesse, die bereits Süchtigen und die immer jünger werdenden Konsumenten. Erschreckend hierbei ist, dass es sich häufiger und immer mehr um jüngere Mädchen handelt.
Der immer frühere Alkoholkonsum beeinträchtigt die körperliche und psychische Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Forschungsergebnisse belegen, dass der Alkoholkonsum in der Kindheit und in der Pubertät sich nachteilig auf die Gehirnstruktur, den Hirnstoffwechsel, sowie die kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt.
Die Folgen des Gebrauches von legalen Drogen sind volkswirtschaftlich gesehen massiver als bei illegalen Drogen. Aus verschiedenen Gründen konsumieren Kinder und Jugendliche Alkohol. Sei es das funktionale Verhalten, Kontakte zu Gleichaltrigen herzustellen und mitzuhalten, oder den Erwachsenen ihre Selbständigkeit zu zeigen. Wenn sie das Gefühl haben, in ihren Wünschen und Bedürfnissen nicht ernst genommen zu werden, die geforderten Leistungen in der Schule nicht mehr aushalten zu können, besteht die Gefahr der Kompensation mit Alkohol. Dies ist oftmals ein Ausdruck von Hilflosigkeit.
Geplanter Programmablauf:
09:00 Uhr
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Begrüßung und Vorstellung des Programms
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| 09:30 Uhr |
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Fakten, Referentin: Kirstin Koch |
| 10:00 Uhr |
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Vorstellung von Hart am Limit: Joachim Messer
(Diskussionsmöglichkeit zum Vortrag) |
| 11:15 Uhr |
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Die Arbeit im Bürgerhospital: Herr Köhler
(Diskussionsmöglichkeit zum Vortrag) |
| 12.00 Uhr |
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Mittagspause und kleine warme Mahlzeit
(wird durch die Veranstaltungskosten abgedeckt) |
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12:30 Uhr |
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Arbeitsgruppen zum Thema Prävention: Konzepte für den pädagogischen Alltag |
| 14:30 Uhr |
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Kurzpräsentation der Arbeitsgruppen - Ergebnisse mit Diskussion |
| 15:00 Uhr |
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Abschlussrunde und Ermittlung eines möglichen weiteren Veranstaltungsbedarfs |
16:00 Uhr
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Ende der Veranstaltung |
Die konkrete Ausschreibung wird Ihnen Mitte Oktober zukommen.
Hinweise
Diese Veranstaltung ist beim Hessischen Institut für Qualitätsentwicklung mit 10 Punkten akkreditiert.
Teilnehmerbeitrag
Der Teilnehmerbeitrag beträgt 10 € (incl. Mittagessen).
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über Jugendschutz@stadt-frankfurt.de oder per Fax: 069/212-73013.
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