Risiken in den neuen Medien
Fortbildung des Präventiven Jugendschutzes Frankfurt a.M
Fachreferentin der Veranstaltung: Kirstin Koch
für Pädagogen/-innen und Multiplikatoren/-innen des Jugend- und Sozialamtes, Bereich Kinder- und Jugendhilfe
am 26. August 2010
von: 9:00 bis 12:00 Uhr
im: Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main, Eschersheimer Landstraße 241 – 249,
60320 Frankfurt, Raum A001
Durch Billiganbieter wie Aldi und Co besitzt jedes zweite Kind ab 6 Jahren unabhängig von sozialer und ethnischer Herkunft einen eigenen Fernseher und 18 % einen PC, davon 10 % mit Internetzugang. Der TV ist bei Jugendlichen selbstverständlich, 77,5% besitzen einen PC, davon 55.5% mit Internetzugang.
Wissenschaftler und Pädagogen sind sich einig, dass die Neuen Medien das Zusammenleben in unserer Gesellschaft grundlegend verändert haben. Fernsehen, Computer und Internet bestimmen bereits den familiären Alltag.
Der Umgang damit ist für die junge Generation selbstverständlich, und dies über viele Stunden am Tag. Dabei werden Botschaften in das Kinderzimmer transportiert, ohne dass Eltern was davon mitbekommen. Mit den Medien werden Trends gesetzt und Werte vermittelt. Konsumiert wird, was spannend und aufregend ist, der Kick kommt mit Aktion, Gewalt und Sex daher.
Erwachsene sind dem Bedürfnis ihrer Kinder nach Medienkonsum hilflos ausgeliefert und führen täglich zermürbende Diskussionen mit ihnen um Zeitkontingente.
Andererseits werden Kinder vor dem Fernseher und PC abgeladen, wo sie sich „alleine“ beschäftigen können. Zudem sind die Erziehenden mit der fortschreitenden Technik überfordert und verspielen ihren Einfluss auf die Werteentwicklung an digitale Miterzieher.
Auch ihre Arbeit ist zunehmend von den Auswirkungen der Neuen Medien betroffen. Die Fortbildung möchte jenseits von ihrem Alltagsgeschäft Raum für einen Überblick zu aktuellen Problemfeldern und genug Zeit für inhaltliche Diskussionen geben.
Stichworte hier sind:
- Horror- und Folterfilme
- Gewaltspiele
- Gefahren beim Chatten
- Strafhandlungen durch illegale Downloads
- Rollenonlinespiele
- Onlinesucht
- Cyber-Bulling (Internet-Mobbing)
- Pornografie
- Rassenhass
Die Fortbildung ist für Sie kostenlos.
Die Anmeldung erfolgt über Jugendschutz@stadt-frankfurt.de oder Fax: 069/212-73013.
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